Freitag, 22. September 2017

Durchgezockt: NieR: Automata


NieR: Automata
Plattformen: PS4, PC
Genre: Mix aus Action und RPG
Entwickler: Plantinum Games
Publisher: Square Enix
Erscheinungsjahr: 2017
Spielzeit meines ersten Durchgangs: ca. 21 Stunden



Darum geht es:
Die Menschheit wurde von Maschinenwesen überfallen und fast ausgerottet, woraufhin die restlichen Überlebenden auf den Mond flüchteten.  Dort organisieren diese einen Widerstand und planen die Rückeroberung der Erde. Sie entwickeln dazu Androiden, welche die Maschinen bekämpfen sollen. Man schlüpft in die Rolle des weiblichen Androiden B2 und wird, mit einer Mission, zur Erde geschickt. Dort muss man sich, zusammen mit dem Androiden 9S, vielen Aufgaben und Gefahren stellen. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Maschinen und ihren Ursprung.
Besonderheiten:
Der Soundtrack ist außergewöhnlich toll. Er wurde für jedes Gebiet entsprechend passend komponiert und ist wirklich stimmig und wundervoll anzuhören. Das fiel mir auch gleich zu Anfang besonders auf.
Meiner Meinung nach ist das ganze Spiel an sich eine Besonderheit. Es vereint mehrere Genres in sich, hat eine tiefgründige Story und es gibt 26 Enden, welche man freischalten kann. Des weiteren verändern sich beim erneuten durchspielen sehr viele Dinge signifikant und man entdeckt dann immer noch sehr viel neues.
Fazit
Grafik:
Die Grafik ist meiner Meinung nach sehr schön und die Welt wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Generell dominiert der typisch asiatische RPG Style. Mit anderen Worten – Die Charaktere sehen meist aus wie zwischen 11 und 14 Jahre alt, allerdings mit üppigem Vorbau :D. Mir persönlich macht das nichts aus und ich mag diesen Anime mäßigen Style sehr gerne (sonst würde ich auch vermutlich keine Mangas lesen) und vor allem die Klamotten der Protagonistin :). Dieser Stil ist ganz klar Geschmackssache und nicht jeder mag das.
Leider ruckelt das Spiel manchmal auf meiner normalen PS4. Diese kleinen laggs sind allerdings nicht von langer Dauer und stören auch nicht während des Kämpfens oder ähnliches.
Das Kampfsystem:
Das Kämpfen läuft sehr Actionreich ab und oft muss man sich auch größeren Gegner Horden stellen. Dann heißt es – Ausweichen! Ausweichen! Ausweichen! Wenn man gut ausweicht, sind die Kämpfe relativ leicht zu meistern. Die Steuerung ist dabei nicht schwer und man kommt schnell sehr gut damit klar.
Es stehen einem verschiedene Waffen zur Verfügung, welche man im Laufe des Spiels erhalten und auch upgraden kann. Während eines Kampfes kann man dann auch zwischen zwei Waffensets switchen.
Es kann übrigens auch Geschossen werden und das nicht zu knapp, bei einigen Gegner Arten ist der Fernangriff auch eindeutig die bessere Wahl.
Mir macht das Kampfsystem Spaß, auch wenn es „normal“ sehr leicht ist. Auch Gegner die mehrere Level über mir waren, konnte ich gut besiegen. Vor allem wenn man gut ausweicht, ist das kein Problem.
Mir gefällt es sehr gut, dass im Spiel oft die Perspektive verändert wird (manchmal von der Seite, mal von Oben etc.), dadurch wird das kämpfen auch ein wenig abwechslungsreicher, da man sich schnell umgewöhnen muss.
Die Story:
Hier kann das Spiel, meiner Meinung nach, auf ganzer Linie punkten. Die Story, welche sich nach und nach zusammensetzt und immer wieder neue Fragen aufwirft und auch viel Interpretation fordert, ist sehr gut durchdacht und unheimlich spannend. Immer wieder war ich erstaunt über die tiefgründigen, philosophischen Überlegungen und Passagen, welche sich während des Spiels ergeben. Aufgrund dessen wurde ich auch richtig mitgerissen und würde gerne alles über die Geschichte erfahren. Es empfiehlt sich dringend, das Spiel erneut durch zu spielen, da dann auch noch weitere und ganz neue Aspekte der Story ans Licht kommen.
Das Spiel hat somit auch einen sehr hohen Widerspielwert. Man hat es im Grunde erst richtig durchgespielt, wenn man es mehrmals durchgespielt hat.
Ich habe für den ersten Durchgang übrigens um die 21 Stunden gebraucht und bin gerade beim zweiten Durchgang. Die Spielzeit ist somit auch nicht zu lang um es erneut durchzuspielen.
Abschließend kann ich das Spiel wirklich sehr empfehlen, schon alleine wegen der tollen Story. Meiner Meinung nach, ist es ein sehr besonderes Spiel, welches man wenigstens mal getestet haben muss. Mich hat es jedenfalls direkt in seinen Bann gezogen und ich werde es mit Sicherheit noch einige Male durchspielen.
Habt Ihr das Game auch bereits gespielt und was sagt Ihr dazu?

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