Freitag, 22. September 2017

Durchgezockt: The Rivers of Alice

Willkommen zu einer neuen Review Reihe. Ich liebe Adventures schon seit vielen Jahren und ich möchte sie gerne vor dem Aussterben bewahren :3. Und nun kommen wir zum ersten Titel: The Rivers of Alice.







Erst einmal ein paar Fakten:
Genre: Indie Adventure
Entwickler: Delirium Studios, pequeño salto mortal
Publisher: Merge Games, Tagstar Games, Delirium Studios
Spieldauer: Ca. 3 Stunden
Plattform: PC, Wii U

Kurzbeschreibung:
In dem Spiel geht es um ein Mädchen namens Alice, welches man durch Ihre Welt begleitet und dabei auf Ihre Ängste trifft und mit diesen konfrontiert wird. Dabei treten Ihre Ängste Neid, Unehrlichkeit und Trägheit in verschiedenen Formen auf wie z.B. in Rätseln oder geheimnisvollen Wesen.
Besonderheiten:
Das Spiel ist voller surrealer Zeichnungen und Stilmittel. Aquarelle Bilder mischen sich mit Tinte- und Bleistift Zeichnungen der Künstlerin Ane Pikaza. Alles ist sehr Stimmungsvoll, liebevoll und manchmal leicht düster gezeichnet, immer passend zur jeweiligen Situation.
Die Konversationen im Spiel, finden bildhaft statt und es gibt keine gesprochenen Dialoge.
Fazit:
Ein sehr ruhiges, gemächliches und atmosphärisches Adventure, welches viel Raum für Interpretationen lässt. Durch die künstlerische Gestaltung erinnert es mich an eine surreale Traumwelt, die man durchwandert auf der Suche nach sich selbst bzw. nach Alice. Das Spiel war relativ kurz, aber dennoch sehr interessant. Es lässt sich am besten in einem Rutsch durchspielen, während man eine oder mehrere Tassen Tee dabei trinkt. Einzige Kritikpunkte an dem Spiel, sind für mich die Steuerung (am Ende des Spiels) und dass man manchmal lange Wege wieder komplett zurück laufen muss. Ansonsten aber eine sehr gelungene, künstlerische Reise und zu empfehlen wenn man sich gerne spielbare Kunstwerke ansehen möchte und gerne mal was ruhigeres spielen möchte.

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