Donnerstag, 21. September 2017

Rezension: Aurafeuer - Das Erbe der Macht

Autor: Andreas Suchanek
Seitenanzahl: 139
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Greenlight Press
Besonderheiten:
Den ersten Band der Reihe gibt es momentan für 0 Euro. Jedes weitere eBook gibt es zu dem geringen Preis von 2,49 Euro. Jeden Monat erscheint ein weiterer Band, als eBook und alle drei Monate erscheint, eine sehr schöne, gebundene Print Ausgabe, welche drei Bände enthält (ca. 350 Seiten).
Der Autor hat bereits mehrere Bücher geschrieben, vor allem im SciFi Bereich. Z.B. hat er eine lange Reihe von aktuell 43 Bänden geschrieben, welche den Namen “Heliosphere 2265” trägt.
Er gründete einen eigenen Verlag, unter welchem er seine Bücher veröffentlicht und ist mittlerweile kein unbekannter mehr. So wurde er auch für mehrere Preise nominiert, wie z.B. dem Lovelybook Lesepreis und weiteren.

Darum geht’s:
Klappentext:
Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jennifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – stellen sich gegen das Böse.

Fazit:
Zuerst einmal gefallen mir viele Ideen, die der Autor hatte. z.B. sehr bekannte Charaktere der Menschheitsgeschichte mit einzubauen. Diese wurden auch gut dargestellt, meiner Meinung nach.
Auch die Idee der ganzen Welt, der Magie und wie diese funktioniert, finde ich recht vielversprechend.
Die Geschichte ist sehr rasant und es passiert sehr viel in diesem kurzen Buch, weshalb ich manchmal dem Handlungsstrang nicht richtig Folgen konnte.
Desweiteren bin ich mit dem Schreibstil des Autors leider gar nicht zurecht bekommen. Extreme Umgangssprache (“Alter”, “Nope” usw.) wechselt sich ab mit hochgestochenen Begriffen wie z.B. “konstatieren”, das hat mir leider gar nicht gefallen. Es gibt viele Wortwiederholungen, die zwar etwas beschreiben sollen, es aber in meinen Augen nicht wirklich tun. Dabei werden Worte benutzt wie z.B. “wabern” und “zoomen”, aber es wird nicht wirklich beschrieben wie etwas wirklich aussieht oder sich anfühlt. Das hat mir extrem gefehlt, und dadurch konnte ich nicht wirklich in der Geschichte abtauchen.
Auch die Charaktere sind zum größten Teil sehr Klischeehaft, Oberflächlich und unsympathisch.
Schade, aber diese Reihe ist offenbar nichts für mich obwohl ich die Ideen wirklich gut fand.
Dennoch empfehle ich euch, dass Buch einfach mal zu testen, vor allem wenn es gerade 0 Euro kostet. Bei dem regulären Preis kann man auch nichts falsch machen und das Buch scheint wirklich vielen zu gefallen (siehe Rezensionen auf diversen Seiten). Ich werde die Reihe jedoch nicht weiterlesen.

Meine Wertung:
2 von 5 Tales Corner

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