Donnerstag, 21. September 2017

Rezension: Die Dunkelmagierin

Autor: Arthur Philipp
Seitenanzahl: 576
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Blanvalet 
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal - vielen Dank.
Beschreibung:
Feja hat ein besonderes Talent für die Magie und als sie dieses erfährt tritt sie einem alten Magier Orden bei. Sie hat zwar von Anfang an ein eher ungutes Gefühl dabei, aber ahnt nicht das Sie mitten in die Intrigen und politischen Machtkämpfe des Ordens der „grauen Magier“  geworfen wird.
Klappentext:
Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung
Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen.
Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …
Besonderheiten:
  • Der Name des Autors „Arthur Philipp“ ist ein Pseudonym eines deutschen Autors
Fazit:
Die ersten paar Seiten warfen mich direkt in eine Geschichte, in der zig Namen und Bezeichnungen auf mich einprasselten und ich kapierte erst einmal gar nichts. Verwirrung machte sich auf den ersten paar Seiten breit.  Dieses Gefühl hatte ich auch schon bei anderen Fantasy Romanen, in denen besonders viele Charaktere und Wesen vorkommen. Dabei lohnt es sich oft, einfach weiterzulesen und nicht zu lange darüber nachzudenken. So entwickelte ich nach und nach ein Verständnis für die verschiedenen Bezeichnungen und Namen und meine anfängliche Verwirrtheit verschwand recht schnell. Von da an war die Geschichte für mich sehr spannend und zog mich immer weiter hinein in einen Strudel voller Magie, Intrigen und den politischen Machtkämpfen des Ordens. Das hat mir außerordentlich gut gefallen, da alles ziemlich komplex beschrieben war und die Charaktere auch teilweise lange Dialoge führten. Man erkennt recht schnell, wer derjenige ist, der die Fäden ziehen will und welche Mittel er dafür einsetzen will. Das führte bei mir dazu, dass ich extrem mit der Protagonistin mitfiebern konnte, während ich andere Charaktere regelrecht verfluchte. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, sie war mir schnell sympathisch und ich mag ihre Stärke und Ihren Mut, niemals aufzugeben. Der Autor hat hier wirklich eine stark unabhängige Protagonistin erschaffen, die sich auch sehr gut alleine durchs Leben kämpfen kann. Das finde ich toll.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir ebenfalls sehr gut und die Geschichte war sehr angenehm zu lesen. Der Autor beschreibt zwar nur wenige optische Merkmale, dennoch schafft er es, sehr viel Kopf Kino entstehen zu lassen (vor allem was die Charaktere betrifft).  Das empfinde ich immer als sehr gutes Zeichen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf eher komplexere Fantasy / High Fantasy steht, die auch viel mit Politik und Intrigen zu tun hat. Viele Namen und Bezeichnungen sollten einen dabei nicht abschrecken. Ich mag diese Art von Fantasy jedenfalls sehr gerne und ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben. Allerdings möchte ich jetzt wirklich brennend wissen, wer der Autor ist und wann der nächste Band erscheint :D.

Meine Wertung:
5 von 5 Tales Corner

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen