Donnerstag, 21. September 2017

Rezension: Die Einsamkeit der Primzahlen




Autor: Paolo Giordano
Seitenanzahl: 368
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Heyne Verlag
Kurzbeschreibung:
Alice, traumatisiert durch ein Ereignis in Ihrer Kindheit und Mattia, geprägt durch den Verlust seiner Schwester, treffen Jahre später aufeinander und lernen sich kennen. Das Schicksal scheint sie zusammengeführt zu haben, doch das Leben stellt Ihnen viele Hürden und Hindernisse in den Weg.
Besonderheiten:
Es gibt eine Verfilmung, aber die muss man wirklich nicht gesehen haben. Das Buch ist anders und wesentlich besser als der Film, meiner Meinung nach.
Fazit:
Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich bin sooo froh dass ich dieser Empfehlung nachgegangen bin, denn das Buch ist wirklich etwas Besonderes.
Beide Protagonisten haben in Ihrer Kindheit etwas Schreckliches erlebt und diese Ereignisse haben große Auswirkungen auf Ihr ganzes Leben, auch noch als Erwachsene. Die Chemie zwischen den beiden ist beim Lesen regelrecht zu spüren, genauso wie unausgesprochene Gefühle und Probleme. Die Schuldgefühle von Mattia, die Verletzlichkeit von Alice und alle Gefühlshochs- und Tiefs kann man spüren. Der Autor versteht sich sehr darauf, eine ganze Achterbahn an Gefühlen mit den geschriebenen Worten zu transportieren. Das ist für mich etwas sehr besonderes und das gelingt bei Weitem nicht allen Autoren. Die Geschichte wird dadurch auch zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich konnte das Buch kaum weglegen. Es ist ein sehr anspruchsvolles Drama, vor allem was die Gefühlstiefe angeht. Der Roman hat mir unglaublich gut gefallen und ich kann ihn sehr empfehlen, wenn man mal etwas mit mehr Tiefgang lesen möchte.
Meine Wertung:
5 von 5 Tales Corner

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