Donnerstag, 21. September 2017

Rezension: Girl on the Train

Autor: Paula Hawkins
Seiten: 448
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Blanvalet Verlag
Kurzbeschreibung:
An jedem Morgen pendelt Rachel mit dem Zug nach London. Der Zug hält dabei immer an der gleichen Stelle, vor einem Haus. Rachel beobachtet das, dort lebende, Pärchen und malt sich aus wie schön und vollkommen das Leben der beiden ist. Das Gegenteil von Ihrem aktuellen Leben. Eines Tages, als der Zug wieder an der gleichen Stelle hält, beobachtet Rachel etwas, dass sie schockiert und verblüfft. Am nächsten Tag liest sie, in der Zeitung, von dem Verschwinden einer Frau…
Besonderheiten:
Das Buch wurde bereits verfilmt und lief Ende Oktober 2016 in den Kinos

Fazit:
Das Buch gefiel mir direkt von der ersten Seite an. Es ist von Anfang an sehr spannend. Diese Spannung baut nie ab und bleibt während des gesamten Buches erhalten. Normalerweise lese ich nicht so viele Thriller, aber dieses Buch hat mich dazu gebracht mehr in dem Genre zu lesen. Die Erzählweise gefällt mir sehr gut, es ist abwechselnd aus der Sicht zweier Personen geschrieben. Dabei ist es aber nie verwirrend und man verliert nicht den Überblick. Ich finde die Geschichte wird, durch die verschiedenen Perspektiven der Charaktere, noch interessanter. Das Geschichte baut, zusätzlich zur Spannung, eine bedrückende Atmosphäre auf. Das liegt vor allem an dem seelischen Zerfall von Rachel und den Problemen, mit denen sie zu kämpfen hat. Sie tat mir beim Lesen, mehr als einmal, sehr leid. Die Auflösung der ganzen Geschichte, hat mir ebenfalls gefallen und es war wirklich bis zum letzten Wort extrem spannend. Nichts für schwache Nerven auf jeden Fall :D. Eines meiner Jahreshighlights 2016 und daher eine klare Empfehlung von mir.
PS: Passender Weise, habe ich das Buch immer während meiner Fahrt zur Arbeit gelesen – im Zug :).
Meine Wertung:
5 von 5 Tales Corner

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