Freitag, 22. September 2017

Rezension: Macht - die Getreuen und Gefallenen

Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal - vielen Dank.

Autor: John GwynneSeitenanzahl: 832
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Blanvalet

Darum geht’s:
Klappentext:
Wo sich die Verfemten Lande erstrecken, färbte Blut die Welt einst rot. Wo heute uralte Ruinen stehen, bezwangen Menschen Giganten. Wo einzig das Heulen der Woelven erklingt, brannte vor tausenden Jahren die Welt.
Doch zu lange haben sich die Menschen in Sicherheit gewähnt. Nun weinen die Gigantensteine Blut, und in den Verfemten Landen regt sich erneut, was für immer verbannt sein sollte. Ein uralter Feind hat längst eine Allianz geschmiedet und wartet darauf, dass seine Stunde kommt. Und nur einer vermag es, ihn aufzuhalten, wenn die Schwarze Sonne die Welt betritt …

Fazit:
Schon der Klappentext klang für mich nach einer epischen, detaillierten Story – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Autor hat hier ein außerordentlich riesiges und komplexes Gebilde aus einer tollen, faszinierenden Welt und sehr vielen unterschiedlichen Charakteren geschaffen.
Jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter, und man wird immer wieder zwischen den Charakteren und den verschiedenen Orten hin und her geschickt. Das gefällt mir generell sehr gut. Anfangs hatte ich bei diesem Buch allerdings ein paar Schwierigkeiten zu folgen, was vermutlich der komplexibilität geschuldet ist. Nach und nach habe ich mich aber immer besser zurecht gefunden und begann die Geschichte sehr zu genießen. Vor allem die Kapitel Rund um Corban und seiner Schwester haben mir sehr gefallen. Die Welt, und vor allem der Umgang zwischen den Herrschern und dem „normalen“ Volk, haben mir ebenfalls extrem gut gefallen. Die „höher gestellten“ scheinen hier endlich mal wesentlich näher am Volk zu sein, als in anderen Geschichten – was ich als sehr positiv empfand. Schnell hatten sich meine Lieblingscharaktere herauskristallisiert.Wer High Fantasy Romane kennt, weiß dass es nicht immer Actionreich zugeht, sondern auch sehr viel erklärt und detailliert / ausschweifend beschrieben wird. Das muss man natürlich mögen und einigen ist das evtl. etwas zu langwierig. Gerade in diesem Buch gibt es deutliche Längen, die auch für meinen Geschmack gerne etwas kürzer hätten sein können.
Auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird und noch Luft nach oben ist, hatte ich sehr viel Spaß daran mal wieder einen richtigen High Fantasy Schmöker vor der Nase zu haben. Daher eine Empfehlung von mir, wenn man High Fantasy mag. Ich bin gespannt wie es in den nächsten Bänden weitergeht.
Meine Wertung:

4 von 5 Tales Corner

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