Dienstag, 28. November 2017

Rezension: Die Dreizehnte Fee: Erwachen (Band 1) von Julia Adrian

 
Die 13. Fee // Julia Adrian // 212 S. //
 Drachenmondverlag

Darum geht's:

Klappentext

Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Die Idee / Story:
 
Generell mag ich die Idee und die Geschichte des Buches sehr gerne. Die Märchenelemente sind sehr interessante, gelungene Adaptionen von altbekannten Märchen wie z.B. Hänsel und Gretel. Dieses wurde sehr gut in die gesamte Geschichte eingebunden, sodass eine schöne Mischung aus neuem und altem entstand.  Das Buch ist allerdings relativ kurz, wodurch manches nicht sonderlich Detailliert beschrieben wurde –was ich mir allerdings gewünscht hätte. Es mangelte also an gewissen Hintergrundinformationen .

Die Charaktere:
 
Leider muss ich sagen, dass mir die Charaktere überhaupt nicht gefallen haben. Weder die Protagonistin noch der Hexenmeister, konnten mich überzeugen. Ich fand beide absolut unglaubwürdig und oberflächlich. In meinen Augen, verhielten sich die Charaktere oftmals sehr seltsam und ich konnte Ihre Handlungen und Beweggründe kaum nachvollziehen. Die Protagonistin schien mir generell reichlich verwirrt und manchmal auch sehr naiv und vor allem unüberlegt. Ihre innere Zerrissenheit konnte ich noch teilweise nachvollziehen, aber dennoch hätte ich mir hier ein wenig mehr Klarheit gewünscht. Die Charaktere entwickeln sich leider auch nicht weiter, sondern erschienen mir eher immer rückständiger. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren empfand ich als störend und extrem unpassend.
 
Der Schreibstil:
 
Die Autorin hat eine sehr angenehme Art zu Schreiben. Ihr Schreibstil passt, meiner Meinung nach, perfekt zu einem solch düsteren Märchensetting. Wenn der Rest gestimmt hätte, dann wäre sicher eine sehr schöne Atmosphäre beim Lesen entstanden.
 
Abschließendes Fazit:
 
Schade, leider kann ich nur die Idee und den Schreibstil als sehr positiv bewerten. Alles andere war für mich leider ein Flop. Die Charaktere und deren Art und Weise nervten mich und für Tiefe und Handlung war leider kein Raum in diesem Buch. Ich werde diese Reihe daher nicht weiterlesen.

Meine Bewertung 2/5 Zaubertränken


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