Mittwoch, 6. Dezember 2017

Rezension: Das Lied der Krähen (Band 1) von Leigh Bardugo

Das Lied der Krähen // Leigh Bardugo
 // 592 S. // Knaur HC
Darum geht's

Klappentext

Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission...

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …


Die Story und Idee
 
Diese Geschichte, dreht sich um einen Haufen Außenseiter, Ausreißer, Antihelden, Schurken und Halunken, welche aufgrund einer bestimmten Mission / Aufbgabe zusammengeschweißt werden.
Die Autorin hat damit zwar nichts vollkommen neues erschaffen, aber die Umsetzung ist einfach vollkommen gelungen und toll. Die Welt, in der das Ganze spielt, war für mich jedoch etwas ganz Neues. In diese Welt wird man jedoch völlig Planlos, ohne weitere Erklärungen hineingeworfen – was aber dem Lesevergnügen nicht im Weg stand.  Allerdings denke ich, dass das Worldbuilding weitaus deutlicher und ausführlicher, in den Grisha Romanen vorhanden ist. Diese habe ich vorher nicht gelesen, jedoch bin ich nun um so neugieriger auf die Reihe.
 
Die Charaktere:
 
Die ganze Geschichte lebt vor allem von diesen super ausgearbeiteten Charakteren. Diese sind so skurril, schrullig und einzigartig, dass es sehr viel Spaß macht und sehr unterhaltsam ist, mit Ihnen auf diese Reise zu gehen.
Ich habe beim Lesen alle sehr schnell in mein Herz geschlossen und konnte gut mitfiebern.
 
Der Schreibstil:
 
Der Schreibstil von Leigh Bardugo gefällt mir unheimlich gut. Alles ist detailliert und sehr Bildhaft beschrieben, aber nicht zu ausufernd oder langwierig. Ihren Charakteren hat Sie sehr viel tiefe verliehen und durch einen gewissen Humor und Schlagfertigkeit, wirken diese wirklich sehr lebendig. Das schafft bei weitem nicht jeder Autor, meiner Meinung nach und ich finde es großartig. Es wird eine richtig abenteuerliche, etwas rauhe Atmosphäre geschaffen und das passt hervorragend zu der ganzen Geschichte und zu den Protagonisten.
 
Abschließendes Fazit:
 
Der Schreibstil und die schrägen Charaktere sind einfach einzigartig und ließen mich in ein sehr spannendes, fantastisches, schurkiges und lustiges Abenteuer eintauchen. Ich freue mich sehr auf Band 2.

Meine Bewertung 5/5 Zaubertränken


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