Freitag, 15. Dezember 2017

Rezension: Wolkenschloss von Kerstin Gier

Wolkenschloss // Kerstin Gier //
464 S. // Fischer FJB
Darum geht's

Klappentext:

in magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Die Story / Idee
 
Schon anhand des Klappentextes, wusste ich das mir diese Art von Story vermutlich gefallen wird. Es ist einfach eine sehr ausgeklügelte und etwas verworrene Geschichte über verschiedenste interessante Persönlichkeiten.
Man begleitet einfach einen Charakter, der irgendwie von einer komischen Situation in die nächste gerät und dann immer mehr rätselhafte Geheimnisse aufdeckt. Solche Geschichten laden zum mit fiebern ein und können mich sehr fesseln, wenn alles andere stimmt. Und Kerstin Gier hat bei mir definitiv ins Schwarze getroffen.
 
Die Charaktere
 
Bei einer solchen Geschichte, sind die Charaktere natürlich besonders wichtig. Wir begleiten hauptsächlich die Praktikantin Fanny, welche ein Jahr lang im Wolkenschloss alle möglichen Aufgaben übernimmt. Sie war mir sofort sympathisch, da sie eine leicht tollpatschige aber dennoch unerschrockene, mutige Art hat – das mochte ich einfach sehr. Fanny lernt sehr viele Mitarbeiter und Hotelgäste kennen, die alle Ihre Eigenarten haben. Die Charaktere sind dabei so eingängig, dass man nie den Überblick verliert oder jemanden vergisst. Sie sind einfach alle sehr präsent. Man kann super mit fiebern und mit rätseln, wer denn nun die größten Geheimnisse hat.
 
Der Schreibstil
 
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist richtig toll. Sehr bildhaft, detailliert aber auch locker und leicht. Ich habe bereits andere Bücher von Ihr gelesen, in denen Ihr Schreibstil genauso wunderbar war und mir ebenfalls extrem gefallen hat (z.B. bei der Edelstein Reihe).  Sie beschreibt das Hotel, die Umgebung und Charaktere so gut, dass bei mir sofort ein fulminantes Kopfkino einsetzte -Sie hat auch einfach eine großartige Kulisse erschaffen. Ich befand mich regelrecht in einem Sog, beim lesen. Erst nach der letzten Seite, war ich wieder im hier und jetzt und nicht mehr in diesem wunderbaren Hotel in der Schweiz.
 
Abschließendes Fazit
 
Wunderschön, kuschelig, winterlich, rätselhaft, spannend, manchmal rasant und manchmal ruhig – eine sehr unterhaltsame Mischung. Ich habe mich  beim Lesen Wohl gefühlt, als wäre ich selbst Hotelgast an diesem wunderschönen, leicht mysteriösen Ort. Hach, einfach ein Buch zum Träumen und wunderbare Unterhaltung.

Meine Bewertung 5/5 Zaubertränken

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