Dienstag, 26. Dezember 2017

Rezension: Your Name von Makoto Shinkai

Your Name // Makoto Shinkai //
304 S. // Egmont Manga
Darum geht's 

Klappentext

Mitsuha lebt in einem Dorf in den Bergen, sehnt sich aber nach einem aufregenden Leben in der Stadt. So sehr, dass sie eines Nachts sogar beginnt davon zu träumen: Im Schlaf ist sie Taki, ein Junge aus der Metropole Tokio. Als aus dem Traum plötzlich Realität wird und Mitsuha in Takis Körper aufwacht, ist sie vollkommen verwirrt. Wer ist dieser Junge? Was macht sie in seinem Körper? Und vor allem: Wie kann sie das wieder umkehren?
Eine berührende Liebesgeschichte durch Zeit und Raum nimmt ihren Lauf…
Der Originalroman zu Makoto Shinkais Kinomeisterwerk your name.

Die Story / Idee

Einfach der Hammer! Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, aber die ganze Geschichte ist einfach der Hammer. Es beginnt leicht verwirrend und wird dann von Seite zu Seite genialer, sobald man dann erstmal alles vollständig Verstanden hat ist es absolut genial. Die Geschichte hat mich geflashed. Allerdings kann ich wirklich nicht zu viel dazu schreiben, denn dann würde ich mit Sicherheit spoilern.

Die Charaktere

Alles dreht sich um die beiden Hauptcharaktere und es wird immer wieder zwischen den beiden hin und her geswitched. Ich empfand beide als sehr sympathische, aufgeschlossene und hilfsbereite Menschen – einfach nette junge Leute, die die Welt kennen lernen wollen. Auch das Umfeld der beiden wurde bildhaft beschrieben. Zum einen erlebt man die riesige Stadt Tokio und zum anderen das bescheidene, traditionelle Dorfleben. Vor allem das traditionelle Japan, welches hier ein wenig beschrieben wurde, fand ich sehr interessant.

Der Schreibstil

Dieser ist anfangs leicht gewöhnungsbedürftig und teilweise etwas verwirrend. Es ist aus der Ich Perspektive, beider Protagonisten, geschrieben. Es wird immer wieder zwischen den Protagonisten hin und her gewechselt, manchmal mehrmals auf einer Seite. Das kann am Anfang etwas verwirren,  aber irgendwann ist man drin und erkennt den Wechsel sehr schnell. Des weiteren ist das Buch so geschrieben, wie Anime Charaktere sprechen würden. Wenn man Animes kennt und gerne guckt, dann ist das kein Problem. Es kann einem anderenfalls aber evtl. etwas merkwürdig vorkommen und man muss sich erst daran gewöhnen, z.B. sehr oft einfach nur „Hääääh?“ innerhalb der Gespräche zu lesen. Es kam mir dadurch so vor als ob ich einen Anime lesen würde, das fand ich sehr unterhaltsam und außergewöhnlich.

Abschließendes Fazit

Etwas merkwürdig zu lesen, aber irgendwie auch sehr genial. Es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und es hat mich auch emotional berührt. Die Geschichte fand ich absolut genial und sie hat mich einfach geflashed. Was will man mehr?  :D. Mich würde es brennend interessieren, was Leser von diesem Buch halten, welche keine Animes gucken oder Mangas lesen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Meinungen dann etwas auseinander gehen würden. Den Anime zu diesem Buch werde ich mir definitiv auch noch angucken.

Meine Bewertung 5/5 Zaubertränken

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